Windows Vista(TM) Upgrade Advisor

Heute habe ich auf dem älteren Rechner den Windows Vista (TM) Upgrade Advisor installiert, um herauszufinden ob die Kiste mit Vista laufen könnte.

Da es ja viele verschiedene Vista-Versionen mit unterschiedlichsten Anforderungen gibt, wollte ich das Ganze hier einfach mal austesten.

vista_upgrade_advisor.png

Bei dem Rechner handelt es sich um einen selbst zusammengebastelten AMD Athlon XP 1800+ mit 32MB TNT2 Grafikkarte und 1GB RAM. Die Platten sind jeweils 100GB und 30GB groß und DSL ist via 3COM Etherlink III PCI mit 10MBit angeschlossen. Ansonsten gibts nur noch ein relativ neues Samsung writeMaster Laufwerk im Gehäuse. Als Betriebssystem habe ich damals WinXP Pro OEM nachgekauft und installiert.

Auf Basis des Scans wird mir ein Windows Vista Business empfohlen:

vista_upgrade_advisor3.png

Quicki: Wie man herausbekommt, welche .NET-Version (1.1 oder 2.0) installiert ist

Ich habe mich schon öfter gefragt, wie man eigentlich feststellt, ob und welche Version vom .NET-Framework installiert ist.

Dazu startet man einfach die CLRVer.exe, die im Pfad eingetragen sein sollte. Diese gibt dann folgenden Text aus:

Versions installed on the machine:
v1.1.4322
v2.0.50727
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Onlinedurchsuchungen von PCs in NRW

Als ich heute den Artikel „NRW verabschiedet Gesetz zur Online-Durchsuchung“ auf Golem.de (http://www.golem.de/0612/49607.html) gelesen hatte, konnte ich echt nicht glauben was da steht. Die Politiker haben doch echt keine Ahnung, was sie da tun.
Man möchte in dem Gesetzesentwurf so wörtlich dem „neuen Phänomen der home-grown-terrorists mit wirksamen Aufklärungsmitteln begegnen […] können“ [1].
Wenn man dann den Entwurf weiter liest, werden die Änderungen am Gesetz dargestellt. Dazu zählt unter anderem: „heimliches Beobachten und sonstiges Aufklären des Internets, wie insbesondere die verdeckte Teilnahme an seinen Kommunikationseinrichtungen bzw. die Suche nach ihnen, sowie der heimliche Zugriff auf informationstechnische Systeme auch mit Einsatz technischer Mittel.“.
Nun ja, ich frage mich allerdings wie das denn alles möglich sein soll? Nun ja, Windows ist ziemlich verbreitet und es wäre auch ein vergleichsweise einfaches Ziel. Doch ich vermute mal, dass Microsoft keine Hintertürchen für Behörden eingebaut hat. Was ist aber, wenn der Bösewicht kein Windows einsetzt? Die Alternativen sind ja ziemlich groß: MacOS, Linux, Unix, PalmOS, … Weiterlesen

Tipps vom BSI zum Thema „Indigo Security“

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik bietet auf Anfrage eine nette Dokumentation zum Thema Sicherheit bei der neuen Windows Communication Foundation alias Indigo. Das ganze wurde von den Herren Daniel Fisher und Michael Willers von der Firma Newtelligence (http://www.newtelligence.com) im Auftrag des BSI erstellt.

Sobald man eine E-Mail an os-security@bsi.bund.de gesendet hat, bekommt man 2 E-Mails zurück. Die eine ist ca. 4MB groß und enthält die PDF-Dokumente als ZIP-Datei, während die andere E-Mail mit 6MB Größe Beispielcode enthält.

In der ZIP-Datei befinden sich dann folgende Dateien:

filellist.png

Ich habe mal die eine und andere Datei durchstöbert und fand das ganze echt nett geschrieben. Die Autoren gehen ziemlich direkt auf die jeweiligen Probleme ein.

Link zur Sicherheitsanalyse: http://www.bsi.de/presse/pressinf/151206_wcf.htm

Microsoft-Homepage zu Windows Communication Foundation: http://msdn2.microsoft.com/en-us/netframework/aa663324.aspx

Golem-Artikel zu dem Thema: http://www.golem.de/0612/49566.html

Visual Studio 2005: „One or more errors encountered while loading the designer.“ – WTF ???

Zum x-ten Male erhalte ich nun schon folgende Fehlermeldung im Visual Studio 2005, wenn ich eine Windows Form mit dem Designer bearbeiten möchte:

fehler_vs2005_designer.png

Und jedes Mal frage ich mich, was ich den falsch mache!? Doch gegen dieses Problem ist jetzt endlich ein „Kraut“ gewachsen.

Früher habe ich mir damit beholfen, das Visual Studio 2005 zu schließen und die obj und bin-Ordner gelöscht. Anschließend habe ich VS2k5 neu gestartet, neu kompiliert -und ich konnte mit dem Designer weiterarbeiten.

Doch nachdem das Problem bei einer Form sehr hartnäckig war, machte ich mich auf die Suche in den schier unendlichen Weiten der Microsoft Support-Knowledgebase und wurde fündig!

Der Knowledgebase-Artikel 912019 (http://support.microsoft.com/?kbid=912019) beinhaltet einen Link zu einem Hotfix, welcher zuverlässig das Problem löst. Leider kann ich nicht genau sagen, ob im eventuell bald erscheinenden ServicePack 1 dieser enthalten ist.

Viel Spaß damit!

„Wii“ Motion-Controller funktionieren …

Hier ist ein interessanter Artikel über Motion-Sensing Video Game Controller, der die funktionsweise des – meiner Meinung nach sehr coolen – WII-Controllers erklärt.

WII

[Quelle: Wikipedia http://commons.wikimedia.org/wiki/Image:Wii_Wiimotew.jpg]

Scienceline: „How Do Motion-Sensing Video Game Controllers Work?“
http://scienceline.org/2006/12/18/motioncontrollers/

CNN: „Tiny springs keep Wii, PS3 under control“
http://www.cnn.com/2006/TECH/fun.games/11/20/console.controller.ap/index.html

Nette Lektüre zu Software-Metriken

Heute Morgen habe ich auf dem Weg zur Arbeit in einer älteren Ausgabe des Magazins „dotnet pro“ geschmökert und bin auf einen interessanten Artikel von Ralf Westphal aufmerksam geworden. Darin dreht es sich um die Erhebung von Metriken (in der Software-Entwicklung).

Er zog Parallelen zum Geschmackstest zwischen Pepsi und Coca Cola; das Ergebnis dieses „ersten-Schluck-Tests“ hatte Pepsi bei einer empirischen Messung festgestellt. Doch das Ergebnis wurde verfälscht, wenn man den Probanten statt einen Glas Pepsi Cola und einem Glas Coca Cola ein drittes Glas zum Probieren gab. In dem dritten Glas befand sich ebenfalls eine der beiden Cola-Marken und das Ergebnis der Probanten war plötzlich wieder anders.

Den Link aus dem Artikel über die Erhebung von Metriken bzw. den dahinter befindlichen Text fand ich äußerst interessant! Wer Zeit und Lust dazu hat, kann ihn sich auch gern mal durchlesen:

http://www.processimpact.com/articles/metrics_primer.html

Schon gewußt? Kleine freie Icon-Bibliothek im Visual Studio 2005-Ordner

Wie ich neulich im Buch „Windows Forms-Programmierung mit Visual C# 2005″* von Charles Petzold gelesen habe, gibt es doch tatsächlich im Verzeichnis von Visual Studio 2005 auf meiner Festplatte eine ZIP-Datei, die zahlreiche kleine nützliche Icons enthält.

Pfad: C:ProgrammeMicrosoft Visual Studio 8Common7VS2005ImageLibrary

Darin befindet sich die VS2005ImageLibrary.zip-Datei, die nach dem Auspacken >100 Icons enthält, die man kostenlos in den eigenen Programmen verwenden kann.

In jedem erzeugten Unterordner befindet sich zur Übersicht jeweils noch eine HTML-Datei, die die Icons anzeigt:

vs2k5_icons.png

* kann das Buch nur bedingt empfehlen. Es ist eher ein aufbauendes Werk zum Vorgänger „Windows Programmierung mit C#“, ebenfalls von Charles Petzold

Advanced Refactoring in C#: Resharper 2.5 for Visual Studio

resharper.png

Seit gestern teste ich die neue Version vom Resharper 2.5 für Visual Studio.

Zuerst habe ich mich gefragt: „Wozu brauche ich denn so ein Tool? Visual Studio (2005) kann doch Refactoring für C#-Projekte!“. Dass Visual Studio rudimentäre Funktionen bietet, den Code zu überarbeiten, war mir ja eigentlich klar. Wenn man wie ich aus der „Java-Welt“ kommt und lange Zeit mit eclipse (http://www.eclipse.org) gearbeitet hat, vermisst man doch noch einige Funktionen, die nun mit Resharper Einzug in die .NET-Welt halten.

Beispielsweise so Dinge wie „Optimize Usings“ oder „Reformat Code“ sind in eclipse selbstverständliche Dinge geworden. Auch QuickFixes, die eine schnelle Problemlösung bieten, war ich in eclipse gewohnt.

Neu in Version 2.5 ist beispielsweise die Funktion „Navigate From Here“, bei der man von einem Methodennamen direkt zur Deklaration oder Verwendungsstellen der Methode springen kann:

Besonders praktisch finde ich persönlich die Funktion zum Ausführen von Unit-Tests in Resharper:

Wenn ich eine Testfunktion mit dem Methodenattribut „[Test]“ versehen habe, dann erscheint am linken Rand des Editorfensters so ein grün/gelbes Boppel, von dem aus ich den Test direkt starten kann. Dasselbe geht natürlich auch mit eine ganzen TestSuite. Sehr schick!

resharper_features.png

Eine Übersicht über alle Features des Programms findet man hier: http://www.jetbrains.com/resharper/features/index.html

Fazit:
Ich kann das Programm eigentlich nur jedem C#-Entwickler ans Herz legen. Probiert einfach mal die kostenlose 30-Tage-Testversion aus und seht selbst, wie euch ReSharper bei der täglichen Entwicklungsarbeit unterstützt. Der Preis von 249$ (bis Ende Dezember nur 199$) sollte auch noch zu verkraften sein.

Update:
Auf der Seite http://www.jetbrains.com/specials/ kann man noch bis 11. Januar 2007 eine Version für 99$ kaufen, die allerdings nur auf eine Person – nicht auf eine Firma – registriert werden kann. Natürlich dürfen mit dieser Lizenz auch kommerzielle Projekte realisiert werden. Mehr Infos findet ihr auf der Seite!

Internetseite: http://www.jetbrains.com/resharper/index.html