doubleTwist: iTunes Musik, Fotos und Filme mit anderen Geräten synchronisieren

Heute bin ich bei createordie.de gelesen, dass es ein Tool gibt, welches das Synchronisieren von Musik mit anderen Geräten (z.B. meinem Nokia 6230) erlaubt. Nebenbei wird auch noch der Kopierschutz (DRM) der Lieder entfernt 🙂

Geschrieben hat das Tool ein gewisser Jon Lech Johansen (http://de.wikipedia.org/wiki/Jon_Lech_Johansen), der sich auch für die Umgehung des DVD-Kopierschutzes vor Gericht verantworten musste – und freigesprochen wurde.

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Nach dem Download der Software musste ich leider feststellen, dass man sich zum Benutzen registrieren muss 🙁 Nach der Registrierung erhält man dann eine Bestätigungs-Email:

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Und abschließend logged man sich mit seinen Daten ein:

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Die Home-Ansicht:

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Die Share-Ansicht:

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Die Sync-Ansicht:

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Nachdem ich das Programm dann gestartet und mich angemeldet hatte, musste ich feststellen, dass mein Rechner kaum noch bedienbar war: Die Maus bewegte sich ganz langsam und auch der Process Explorer, den ich als Ersatz für den TaskManager einsetze braucht einige Minuten, bis er gestartet wurde. Das hat mich „inspiriert“, mal genauer hinzuschauen um zu Sehen, was da passiert:

Dann aber brachte der Process Explorer das Übel zum Vorschein:

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doubleTwist startete 4 Prozesse, die meinen Rechner durchwühlen, meine CPU zu 100% auslasten und meine 2GB Arbeitsspeicher vollständig beanspruchen.

Wenn man sich die Aktivitäten im Process Monitor ansieht, stellt man fest, dass das Programm alle Apple-Registrierungsschlüssel nach Daten durchsucht und dann die entsprechenden Verzeichnisse auf der Platte scannt:

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Nach einer Weile habe ich dann gesehen, dass meine iTunes Musik in .WAV-Dateien umgewandelt wird – was den Schritt zum Entfernen des Kopierschutzes zeigt:

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Dazu wird scheinbar Quicktime „missbraucht“:

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Hier der Aufruf des Prozesses in der Kommandozeile:

Das Umwandeln von MP4 –> WAV übernimmt die lm.exe-Datei:

„C:UsersRalfAppDataLocalTemp8229cc96-e06f-4b79-984e-5d7bc0b41647lm.exe“ „C:UsersRalfMusiciTunesiTunes MusicEminemEminem Presents The Re-Up7 You Don’t Know.m4p“ „C:UsersRalfMusiciTunesiTunes MusicEminemEminem Presents The Re-Up7 You Don’t Know.wav“

Das Umwandeln von WAV –> MP3 übernimmt die en.exe-Datei:

„C:UsersRalfAppDataLocalTempae06e32e-9437-4ac3-b735-dc97041e9bb5en.exe“ -V 5 –vbr-new –resample 44.1 –priority 1 „C:UsersRalfMusiciTunesiTunes MusicEminemEminem Presents The Re-Up7 You Don’t Know.wav“ „C:UsersRalfMusiciTunesiTunes MusicEminemEminem Presents The Re-Up7 You Don’t Knows.mp3“

War echt mal interessant zu sehen, was da eigentlich abgeht! Da meine Musik nun als MP3-Datei vorliegt, kann ich sie auch endlich auf mein Handy kopieren und während der Fahrt zur Arbeit hören 🙂

Zudem werde ich Tool meiner kleinen Schwester empfehlen: Sie lädt Musik – bei Musicload.de – und das ist ja bekanntlich viel teurer als iTunes. Nun kann sie iTunes mit ihrem „Standard“-MP3-Player nutzen 😉

Grüßle,

Ralf

PS: Wer das Tool mal ausprobieren möchte, kann es sich in google heraussuchen. Nachdem bereits heise.de (siehe Dokumentation: Heise versus Musikindustrie) böse abgestraft wurde, Links zu Programmen zu setzen, die Kopierschutzmechanismen (§95a UrhG) umgehen, möchte ich nicht den selben Fehler machen.

Windows Vista: User Account control für bestimmte Anwendungen abschalten

Seitdem ich Windows Vista einsetze, wurde ich mit dem User Account Control, auch Benutzerkontensteuerung genannt, konfrontiert. Prinzipiell finde ich das eine prima Sache, denn so erfahre ich direkt, welche Programme Admin-Rechte benötigen und welche mit meinen normalen Benutzerrechten laufen. Somit kann ich die Ausführung schädlicher Software auf meinem Rechner gezielt und komfortabel verhindern.

Doch häufig verwendete Programme, die eben Admin-Rechte benötigten (z.B. Visual Studio 2005 oder das Defragmentierungsprogramm), möchte ich nicht immer wieder bestätigen müssen.

Aus diesem Grund habe ich mir mal den Microsoft Knowledge Base Artikel 946932 („How to disable the User Account Control Prompt for certain application“) angesehen. Dort ist beschrieben, wie man UAC für bestimmte Anwendungen mithilfe des Microsoft Application Compatibility Toolkits abschaltet.

Nach der Installation des Microsoft Application Compatibility Toolkits 5.0 (ACT 5.0), startet man zuerst einmal den „Compatibility Administrator“ aus dem Startmenü:

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Hinweis: Es ist unbedingt notwendig, das Programm als Administrator (Rechte Maustaste –> „Als Adminsitrator ausführen“) auszuführen!

Nach dem ersten Start zeigt sich der Compatibility Adminstrator:

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Anschließend klickt man im Menü auf „Database“ –> „Create New“ –> „Application Fix …“:

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Nun wird der Assistent zur Konfiguration des Application Fix gestartet. Dabei werden der Name des Programms, der Hersteller und der Pfad zur ausführbaren Datei abgefragt. Ich habe das Ganze mal anhand des Windows Defragmentierungsprogramms durchgeführt:

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Im nächsten Schritt kann man die Kompatibilitätsmodi konfigurieren (z.B. welches Betriebssystem für die jeweilige Applikation simuliert werden soll):

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Anschließend werden wir UAC für die ausgewählte Applikation deaktivieren:

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Dazu wählt man aus der Liste „RunAsInvoker“ aus, um das Programm mit den Rechten des Benutzers auszuführen, der das Programm startet. Um zu Überprüfen, ob die Änderung funktioniert, gibt es den Button „Test Run …“. Klickt man darauf, werden die Einstellungen für das Programm übernommen und das Programm wird gestartet.

Abschließend muss man noch die Kriterien festlegen, die das Programm eindeutig identifizieren. Würde man ausschließlich über den Pfad ein Programm identifizieren, könnte Schadsoftware einfach die .exe-Datei überschreiben und sich dann ungehindert am System ausbreiten oder nach belieben Blödsinn anrichten.

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Meist sind die voreingestellten Werte ausreichend. Mit einem Klick auf „Fertigstellen“ wird ein neuer Eintrag in der Kompatibilitätsdatenbank vorgenommen:

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Nun ist es natürlich noch notwendig, die geänderte Kompatibilitätsdatenbank (ich habe defragt.sdb in C:WindowsSystem32 gewählt) zu speichern. (Den Pfad zur Datei sollte man sich gut merken! Den brauchen wir gleich wieder!)

Dann benötigen wir eine Kommandozeile, die als Admin ausgeführt wird. Dazu gehen wir wieder in Startmenü –> Programme –> Zubehör –> Eingabeaufforderung –> Rechte Maustaste –> Ausführen als Administrator:

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Von da aus Starten wir die Installation des SDB-Datei im System:

sdbinst pfaddateiname.sdb (sdbinst defrag.sdb)

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Geschafft! Nun sollte UAC für die jeweilige Applikation deaktiviert sein!

Kleine Bemerkung am Rande: Benutzer, die nicht standardmäßig als Administrator auf ihrer Maschine arbeiten, können folgende Fehlermeldungen angezeigt bekommen:

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Dann muss man die Applikation als Administrator ausführen.

Links zum Beitrag

Microsoft Application Compatibility Toolkit: http://www.microsoft.com/downloads/details.aspx?FamilyId=24DA89E9-B581-47B0-B45E-492DD6DA2971&displaylang=en

Microsoft Knowledge Base Artikel 946932 „How to disable the User Account control Promt for certain application“: http://support.microsoft.com/kb/946932

Auszüge aus „Powerpoint – Das Ideenbuch“ kostenlos zum Download

Vor ein paar Monaten habe ich als Vorbereitung für eine Präsentation mir das Buch „Powerpoint – Das Ideenbuch“ von Microsoft Press gekauft.

Heute – beim Stöbern auf der Seite vom EDV-Buchversand.de – bin ich auf eine 100 Seiten-gratis-Probe des Buchs gestoßen. Da ich das Buch schon habe, kann ich es nur weiter empfehlen! Sind echt viele nette kleine Ideen drin, wie man Präsentationen insbesondere mit Diagrammen aufpeppen kann!

Powerpoint - Das Ideenbuch 

Download: http://go.microsoft-press.de/?id=50671

Viel Spaß beim Lesen!

Abzocke: Lebenserwartung für 59,-€ berechnen

Beim Lesen von Blog-Beiträgen bin ich heute auf eine Werbe-Anzeige gestoßen, in der ich meine Lebenserwartung berechnen lassen kann:

Abzocke Ad

Als Jugendlicher habe ich mal so „Berechnungsformeln“ gesehen, aus denen man seinen Todestag berechnen lassen kann. Sowas in der Art bietet ja bereits Death Clock (http://www.deathclock.com/) GRATIS an. Da sieht man gleich, wieviele Sekunden man noch zu leben hat 😉

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Der Wahnsinn: Die AGBs von Google Text & Tabellen

Auf der Seite http://www.google.com/google-d-s/intl/de/terms.html können die Nutzungsbedingungen von Google Text & Tabellen nachgelesen werden.

Wie Golem.de bereits berichtete, gehören alle Inhalte quasi Google: „Durch Übermittlung, Einstellung oder Darstellung der Inhalte gewähren Sie Google eine dauerhafte, unwiderrufliche, weltweite, kostenlose und nicht exklusive Lizenz zur Reproduktion, Anpassung, Modifikation, Übersetzung, Veröffentlichung, öffentlichen Wiedergabe oder öffentlichen Zugänglichmachung und Verbreitung der von Ihnen in oder durch die Services übermittelten, eingestellten oder dargestellten Inhalte.“

Also wenn das mal nicht frech ist …

Hier der Link zu dem Bericht auf Golem.de:
„Text & Tabellen – Alle Inhalte gehören Google “ http://www.golem.de/0709/54556.html
„Googles AGB von Text & Tabellen weiterhin unverändert “ http://www.golem.de/0709/54771.html

Canon Pixma MP600 unter Vista

Vor einigen Wochen habe ich mir einen neuen Drucker als Ersatz für meinen defekten HP PSC 1610 gekauft: einen Canon Pixma MP600.

Dieses Mal habe ich mich sogar mal an die Bedienungsanleitung gehalten und die Treiber, sowie hunderte Megabyte an Software vorher installiert, bevor ich den Drucker an den Rechner angeschlossen habe. Weiterlesen