Zuordnung von Laufwerksbuchstaben steuern

Zum Verändern des Laufwerksbuchstaben für einen (externen) Datenträger öffnet man zuerst einmal die Computerverwaltung.

Dazu klickt man im Startmenü mit der rechten Maustaste auf „Computer“ und dann „Verwalten“:

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Anschließend klickt man auf „Datenspeicher“ –> „Datenträgerverwaltung“ (1) und wählt anschließend das Laufwerk aus, dessen Buchstaben man verändern möchte (2):

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Auf das Laufwerk klickt man nun mit der rechten Maustaste und wählt im Kontextmenü „Laufwerksbuchstaben und -pfade ändern“:

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Daraufhin erscheint ein Dialog, in dem die aktuelle Laufwerkszuordnung dargestellt ist. Dort klickt man nun auf „Ändern“ und wählt einen anderen Laufwerksbuchstaben aus:

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Abschließend bestätigt man die geöffneten Dialoge noch mit „OK“.

Wird der Datenträger bereits von einem Programm verwendet, erhält man folgende Meldung:

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Nun erreicht man den Datenträger unter dem neuen Dateinamen 🙂

Der „Trick“ funktioniert natürlich auch unter Windows 2000 und Windows XP 😉

Windows Vista: User Account control für bestimmte Anwendungen abschalten

Seitdem ich Windows Vista einsetze, wurde ich mit dem User Account Control, auch Benutzerkontensteuerung genannt, konfrontiert. Prinzipiell finde ich das eine prima Sache, denn so erfahre ich direkt, welche Programme Admin-Rechte benötigen und welche mit meinen normalen Benutzerrechten laufen. Somit kann ich die Ausführung schädlicher Software auf meinem Rechner gezielt und komfortabel verhindern.

Doch häufig verwendete Programme, die eben Admin-Rechte benötigten (z.B. Visual Studio 2005 oder das Defragmentierungsprogramm), möchte ich nicht immer wieder bestätigen müssen.

Aus diesem Grund habe ich mir mal den Microsoft Knowledge Base Artikel 946932 („How to disable the User Account Control Prompt for certain application“) angesehen. Dort ist beschrieben, wie man UAC für bestimmte Anwendungen mithilfe des Microsoft Application Compatibility Toolkits abschaltet.

Nach der Installation des Microsoft Application Compatibility Toolkits 5.0 (ACT 5.0), startet man zuerst einmal den „Compatibility Administrator“ aus dem Startmenü:

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Hinweis: Es ist unbedingt notwendig, das Programm als Administrator (Rechte Maustaste –> „Als Adminsitrator ausführen“) auszuführen!

Nach dem ersten Start zeigt sich der Compatibility Adminstrator:

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Anschließend klickt man im Menü auf „Database“ –> „Create New“ –> „Application Fix …“:

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Nun wird der Assistent zur Konfiguration des Application Fix gestartet. Dabei werden der Name des Programms, der Hersteller und der Pfad zur ausführbaren Datei abgefragt. Ich habe das Ganze mal anhand des Windows Defragmentierungsprogramms durchgeführt:

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Im nächsten Schritt kann man die Kompatibilitätsmodi konfigurieren (z.B. welches Betriebssystem für die jeweilige Applikation simuliert werden soll):

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Anschließend werden wir UAC für die ausgewählte Applikation deaktivieren:

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Dazu wählt man aus der Liste „RunAsInvoker“ aus, um das Programm mit den Rechten des Benutzers auszuführen, der das Programm startet. Um zu Überprüfen, ob die Änderung funktioniert, gibt es den Button „Test Run …“. Klickt man darauf, werden die Einstellungen für das Programm übernommen und das Programm wird gestartet.

Abschließend muss man noch die Kriterien festlegen, die das Programm eindeutig identifizieren. Würde man ausschließlich über den Pfad ein Programm identifizieren, könnte Schadsoftware einfach die .exe-Datei überschreiben und sich dann ungehindert am System ausbreiten oder nach belieben Blödsinn anrichten.

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Meist sind die voreingestellten Werte ausreichend. Mit einem Klick auf „Fertigstellen“ wird ein neuer Eintrag in der Kompatibilitätsdatenbank vorgenommen:

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Nun ist es natürlich noch notwendig, die geänderte Kompatibilitätsdatenbank (ich habe defragt.sdb in C:WindowsSystem32 gewählt) zu speichern. (Den Pfad zur Datei sollte man sich gut merken! Den brauchen wir gleich wieder!)

Dann benötigen wir eine Kommandozeile, die als Admin ausgeführt wird. Dazu gehen wir wieder in Startmenü –> Programme –> Zubehör –> Eingabeaufforderung –> Rechte Maustaste –> Ausführen als Administrator:

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Von da aus Starten wir die Installation des SDB-Datei im System:

sdbinst pfaddateiname.sdb (sdbinst defrag.sdb)

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Geschafft! Nun sollte UAC für die jeweilige Applikation deaktiviert sein!

Kleine Bemerkung am Rande: Benutzer, die nicht standardmäßig als Administrator auf ihrer Maschine arbeiten, können folgende Fehlermeldungen angezeigt bekommen:

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Dann muss man die Applikation als Administrator ausführen.

Links zum Beitrag

Microsoft Application Compatibility Toolkit: http://www.microsoft.com/downloads/details.aspx?FamilyId=24DA89E9-B581-47B0-B45E-492DD6DA2971&displaylang=en

Microsoft Knowledge Base Artikel 946932 „How to disable the User Account control Promt for certain application“: http://support.microsoft.com/kb/946932

Download-Tipp: Windows Server 2008 Developer Training Kit (Beta 3)

Für Software-Entwickler für Windows Server 2008 gibt es das Developer Training Kit als kostenlosen Download.

Darin enthalten sind Hands-On-Labs und Präsentationen für den IIS7, Management, Windows Communication Foundation, Windows Workflow Foundation, Windows CardSpace, Windows PowerShell, Virtualisierung und das Transactional File System (TxF).

Auch enthalten ist die Technologie-Demo-Applikation „DinnerNow„. 

Windows Server 2008 Developer Training Kit

Hier ein kleiner Vorgeschmack anhand einiger Screenshots:

Windows Server 2008 Developer Training Kit Windows Server 2008 Developer Training Kit Windows Server 2008 Developer Training Kit

Ist alles echt nett gemacht! Sollte man sich als Entwickler unbedingt mal ansehen.

Download (57.1 MB):
http://www.microsoft.com/downloads/details.aspx?FamilyId=B36EE81A-AFF5-4314-95D7-DAD3ACFA8094&displaylang=en

[Update 05.02.2008]
Die Release-Version des Trainingskits ist zum Download (125,9MB) verfügbar:
http://www.microsoft.com/downloads/details.aspx?familyid=8BDAA836-0BBA-4393-94DB-6C3C4A0C98A1&displaylang=en

Vista: AERO-Abschaltung bei InstallAnywhere-Installern

Gerade ist etwas sehr merkwürdiges passiert: Vista schaltete den AERO-Modus ab und folgende Meldungen wurden mir angezeigt:

vista_meldung_java_installer1.png

Als ich auf die Meldung drauf klickte, öffnete sich folgendes Fenster:

vista_meldung_java_installer2.png

Ich habe mich ziemlich darüber gewundert, welches Programm denn das nun ausgelöst hatte. Kurz darauf kam ich drauf: Der Installer von subversion commandline war schuld 🙂

vista_meldung_java_installer3.png

Scheinbar verträgt sich InstallAnywhere von Macrovision nicht mit AERO von Vista. Komisch komisch …

Vista: Ausschalten Button zum Herunterfahren rekonfigurieren

Seitdem ich Windows Vista einsetze, nervt es mich, dass ich den Ausschalten-Button im Startmenü nicht zum Herunterfahren des Rechners bewirkt:

ausschalter_startmenu_2.png

In der Systemsteuerung kann man in den Energieoptionen das Verhalten des Ausschalten-Buttons konfigurieren:

ausschalter_startmenu_1.png

Viel Spaß damit 🙂

[Update vom 25.10.2008]

Vielen Dank für die Kommentare zu diesem Eintrag. Auf Wunsch werde ich nun die Anleitung für Windows Vista SP1 aktualisieren.

Der Ausschalten-Button lässt sich in Windows Vista SP1 über die Systemsteuerung –> Energieoptionen konfigurieren:

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Klickt man für den aktuell ausgewählten Energiesparplan auf „Energiesparplaneinstellungen ändern“, so kann man dort unter „Erweiterte Energieeinstellungen ändern“ den Netzschalter konfigurieren.

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Vielen Dank nochmals für das Feedback!

Windows Vista: Tools zum Kompatibilitätscheck von „alten“ Anwendungen

Dieses Wochenende möchte ich zuerst einmal meinen Rechner auf Windows Vista migrieren. Um zu prüfen, welche Anwendungen meines Windows XP auf Windows Vista Probleme machen, habe ich mit das Application Compatibility Toolkit (ACT) heruntergeladen. Anfangs war es recht schwierig die richtige Seite zu finden. Die Seite „Windows Vista – Anwendungskompatibilität“ auf MS Technet verweist nur auf Version 4.1 des ACT Tools und schreibt, dass die Version 5.0 ab dem 3. Quartal 2006 verfügbar ist.

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