Update auf WISO 2010 Professional

Heute habe ich mir WISO 2010 Professional gekauft. Ich habe vorher die Version 2009 verwendet. Doch als ich diese nicht mehr verwenden konnte, weil ich sie ein Jahr eingesetzt habe, hab ich mich doch tatsächlich die neue Version gekauft.

Von WISO-Software aus dem Hause Buhl war ich nicht wirklich überzeugt. Ich habe mal mit WISO Buchhalter gearbeitet. Das Tool ist mehr abgestürzt als gelaufen…

Heute habe ich es dann gewagt, eine Update-Installation zu starten – mit folgendem Fehler:

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Nun ja .. was ist da schief gelaufen?

Letztendlich wird die Installation mit folgender Fehlermeldung beendet:

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Error 1603: Schwerwiegender Fehler bei der Installation. Und jetzt?

Ich werde dann mal den buhl-Support kontaktieren …

Festplatten sicher und einfach löschen

Dieses Wochenende war es mal wieder soweit – Entrümpelung der Wohnung. Auch mein alter Rechner wurde nicht geschont und muss ausgemustert werden.

Da ich keine Lust habe, dass irgendwer noch meine Daten lesen oder irgendwelche Kiddies mit Data Recovery Tools aus Spaß meine Dokumente wiederherstellen, musste eine sichere Lösung her.

Ein reines Windows-Programm kommt leider nicht in Frage, da ich die gesamte Platte sicher löschen möchte und nicht nur eine andere Partition.

Nachdem ich eine Knoppix DVD ausprobierte und scheiterte, habe ich ein anderes Tool ausprobiert: DBAN – Darik’s Boot and Nuke:

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Das Tool unterstützt in der Version 1.0.7 folgende Löschmethoden:

  • dod – Löscht Daten nach dem DoD 5220.22-M Verfahren
  • dodshort – (Standard) Löscht Daten nach dem verkürzten DoD 5220.22-M Verfahren
  • ops – Löscht Daten nach dem RCMP TSSIT OPS-II Verfahren
  • gutmann – Löscht Daten nach der Gutmann-Methode
  • prng – Löscht Daten anhand der PRNG Stream Methode
  • quick – Einfache Methode, die einmal alle Daten überschreibt

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Ich habe mich für die dod-Methode entschieden. Bei meiner 160GB Festplatte hat es 15h gebraucht, bis diese gelöscht wurde.

Das Tool startet problemlos von der CD und durchsucht den Rechner nach vorhandenen Festplatten automatisch. Anschließend wird das Ergebnis der Suche aufgelistet und man kann die Festplatten auswählen. Hier habe ich nochmal einen Screenshot, den ich in VMWare nachgestellt habe:

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Über die Leertaste wird dann die VMware-Festplatte ausgewählt:

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Mit F10 startet dann der Löschvorgang:

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Hier gibts das Tool als ISO zum Download: http://www.dban.org/ (ca. 1MB)

Ich würde die Version 1.0.7 empfehlen. Die Version 2.0 blieb bei mir aus irgend einem Grund bei “PCIFS” nach Erkennung der USB-Geräte stehen.

Mein neuer Virenscanner: a-squared Anti-Malware

Vor ein paar Tagen habe ich einen neuen Virenscanner ausprobiert: A-SQUARED Anti-Malware. Nachdem ich jahrelang Avira Antivir vertraut habe, wollte ich mal etwas Neues probieren. In einigen Testberichten (1, 2 und 3) kam A-SQUARED Anti-Malware garnicht schlecht weg und so wollte ich ihm eine Chance geben.

A-SQUARED Anti-Malware setzt dabei auf zwei Scan-Engines. Eine davon ist die Ikarus-Scan-Engine (siehe http://www.ikarus.at/). Ein ähnliches Prinzip verfolgt auch das Produkt “Forefront Security” (http://www.microsoft.com/germany/forefront/default.mspx) von Microsoft, das allerdings mehr Scan-Engines lizenziert hat. Dafür kostet es allerdings auch mehr und ist vor allem für den Unternehmseinsatz gedacht.

Als ich das erste Mal davon gelesen habe, war mein Eindruck, dass das Scannen dann mindestens doppelt so langsam ist. Ich habe früher mal zwei Virenscanner gleichzeit auf einem System installiert. Das Ergebnis war dann ein nahezu unbedienbares System: On-Demand-Scanner 1 scannt die Datei von On-Demand-Scanner 2. On-Demand-Scanner 1 stellt fest, dass wieder ein Prozess auf die Datei zugreift und so weiter. Ergebnis: Die Scanner haben das System quasi mit sich selbst blockiert.

Security Center

Das Security Center vereinheitlicht die Bestandteile der Anti-Malware Suite:

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Da wird der aktuelle Sicherheitsstatus angezeigt: sind alle Updates installiert, ist der OnExecution Scanner aktiv, ist der Surf Schutz aktiv usw.

Scanner

Über das Sicherheitscenter kann via “PC Scannen” der Scanner manuell gestartet werden:

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Im Hintergrund ist der On Execution Scanner sowieso aktiv. Möchte man nun den ganzen Rechner nach möglichen Schädlingen scannen, nutzt man den Button “PC Scannen”.

Hier hat man nun die Auswahl zwischen “Schnelltest”, “Smart Scan”, “Detail Scan” und “Eigener Scan”. Auf einem recht frisch installierten System benötigt der “Detail Scan” ca. 30 Minuten.

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Zum Prüfen des Scanners habe ich mich mal auf einen standardisierten Test verlassen und zwar den von EICAR:

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Dort wird unter der Adresse http://www.eicar.org/anti_virus_test_file.htm ein Test-Virus zum Download angeboten, der von jedem aktuellen Virenscanner erkannt werden MUSS!

Das Herunterladen der Dateien funktioniert ohne Intervention von A-SQUARED Anti-Malware. Das verwunderte mich etwas, da ich von Avira oder Norton Antivirus gewohnt war, dass der Scanner “On Access” arbeitet. Beim Herunterladen der Datei würde der Download direkt abgebrochen.

Bei A-SQUARED Anti-Malware wird erst beim Ausführen der Datei gescannt und dann erst der Virus erkannt:

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Alternativ werden die Test-Viren auch beim Detail-Scan gefunden:

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HiJackFree

Neben einem Virenscanner beinhaltet das Paket auch ein Tool zum Aufspüren von HiJackern, Spyware, Adware usw.: HiJackFree

08 - HiJackFree

Ich kannte bisher HiJackThis von Trend Micro:

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HiJackFree ist eine durchaus ernstzunehmende Alternative. Bei HiJackThis öffnet sich das Online-Forum zu dem selektierten Eintrag über einen Doppelklick. In HiJackFree muss man etwas länger suchen, aber wird dann doch fündig:

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Und dann öffnet sich auch der Browser mit den Detail-Informationen, die ich wirklich gelungen finde:

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Fazit

Alles in allem bin ich mit A-SQUARED Anti-Malware sehr zufrieden. Das Update funktioniert tadellos im Hintergrund. Der Memory Footprint von ca. 25MB und die Prozessorauslastung ist für mich auf jeden Fall akzeptabel und stört nicht bei der Arbeit. Zudem ist die Oberfläche wirklich gelungen: ansprechend und einfach bedienbar. Ich kann euch nur empfehlen, ebenfalls das Tool mal auszuprobieren. Eine 30 Tage Testversion kann auf der Webseite des Herstellers Emsi Soft heruntergeladen werden:

http://www.emsisoft.de/de/software/antimalware/

Tipp: Normalerweise kostet die Lizenz 30€. Auf der Webseite von Winload habe ich ich es für 15€ gefunden: http://www.winload.de/download/105408/Sicherheit,Utilities/Antivirus/a-squared.Anti-Malware.4.5.0.1.html

Facebook Account wirklich löschen

Heute hab’ ich es getan – ich habe meinen Facebook Account endlich gelöscht. Meine bisherigen Anstrengungen haben nur dazu geführt, dass ich meinen Account deaktivieren konnte – jetzt endlich habe ich es geschafft – und Du kannst das auch 😉

Das Löschen eines Facebook-Kontos ist garnicht so einfach wie man glaubt. In zahlreichen Foren beschwert man sich darüber, dass man es nur deaktivieren kann. Diese Erfahrung habe ich auch gesammelt:

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Deaktivieren ist aber nicht löschen – und ich will meine Daten löschen!

Also habe ich einige Zeit damit verbracht, eine Lösung für mein Problem zu finden. Hier ist sie:

1. Einloggen

2. Folgenden Link anklicken: http://www.facebook.com/help/contact.php%3Fshow_form=delete_account 

Facebook löschen

Facebook löschen - Sicherheitsabfrage 

Facebook löschen - 14Tage Karenzzeit 

3. 14 Tage lang nicht wieder bei Facebook anmelden

4. Account endlich gelöscht 🙂

.NET Open Space Süd 2009 in Blaustein

Ich war dabei – beim .NET Open Space Süd 2009 bei Artiso. Zuerst einmal möchte ich den Organisatoren Thomas und Alex (und natürlich den Sponsoren!) für das gelungene Event danken! DANKE! Es hat wirklich Spaß gemacht und ich habe jede Menge gelernt.

Das Konzept – einige kannten es bereits aus Leipzig oder von ALT.NET aus England – war für mich neu: Jeder hatte die Möglichkeit, Themen seines Interesses auf jeweils ein Zettelchen zu schreiben und mit den Teilnehmern zu diskutieren. Anfangs konnte ich mir nicht wirklich vorstellen, dass es funktioniert. Aber es tut es wirklich!

Nach einem Smalltalk bei einem Käffchen und einer Butterbrezel ging mein erste Session los: “SCRUM”. Dabei habe ich einen guten Überblick über die Technik bekommen und konnte mir das Pro und Kontra mit praxisrelevantem Hintergrund anhören. Nach einer Pause ging es weiter mit WCF. Die Nachmittagsrunde hat sich mit Inversion Of Control (IoC) und Dependency Injection (DI) beschäftigt. Der Albert hat sehr kompetent die Fragen der Interessierten beantwortet. Für mich war diese Technik relativ neu – ich hab sie zumindest noch nie in Action gesehen und konnte mir nicht wirklich was darunter vorstellen. (Auch wenn ich oft gehört hab: “Ja wie testet ihr denn?”)

Am zweiten Tag ging es los mit Testen von Anwendungen und der UI. Die kontroverse Diskussion war recht fruchtbar und ich habe einiges darüber gelernt, wie andere Entwickler und Organisationen mit dem Testen an sich umgehen. Danach ging es weiter mit Clean-Code-Development. Stefan Lieser hat einen kurzen Überblick über die Hintergründe und das Wertesystem gegeben – und mich überzeugt, auch ein Clean-Code-Developer zu werden ;-).

Alles in Allem war es ein sehr gelungenes Event. Ich habe mich besonders gefreut, mal die Leutchen live und in Farbe zu sehen, deren Blogs ich regelmäßig lese 🙂

Vielen vielen Dank nochmal für das coole Event. Das nächste Mal werde ich in Blaustein oder Ulm übernachten und die Party mitnehmen 😉

Leider habe ich keine Kamera dabei gehabt, aber es wird bestimmt bald Bilder vom Event auf http://ulm.netopenspace.de/2009/ geben.

Windows 7 XP-Mode

Ich war gestern auf dem Microsoft TechDay zum Thema Windows 7 und Windows Server 2008 R2. Als eine Virtualisierungstechnologie wurde dabei der sogenannte “XP-Mode” unter Windows 7 vorgestellt. Dabei handelt es sich um Windows Virtual PC (ehemals Microsoft Virtual PC).

Damit wird es möglich, einzelne Programme unter einem anderen Betriebssystem (im Speziellen Windows XP SP3) auszuführen.

Installation

Schritt 1: Endbenutzer-Lizenzvertrag annehmen

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Schritt 2: Kennwort für das Image eingeben. Optional kann festgelegt werden, ob das Kennwort für die Anmeldung gespeichert wird und eine automatische Anmeldung vorgenommen werden soll.

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Schritt 3: Windows Updates einschalten

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Schritt 4: Warten .. warten .. warten .. bis der virtuelle Computer gestartet ist.
(Bei mir hat es etwa 10min. gedauert)

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Dann endlich startet der Rechner und meldet sich automatisch mit den in Schritt 2 angegebenen Credentials an:

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Durch ein Schließen des Fensters wird der virtuelle Rechner in den Ruhezustand versetzt:

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Nun findet man den Rechner im Profil des angemeldeten Benutzers wieder:

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Verfügbar machen von virtuellen Anwendungen im Startmenü

Nachdem Anwendungen installiert wurden, sind diese nicht immer automatisch in Windows 7 verfügbar.

Anwendungen müssen für alle Benutzer verfügbar sein. Bei mir hat es auch mal geholfen, wenn ich das Programm ans das Startmenü anhefte:

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Dann ist es auch unter Windows 7 verfügbar:

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Ich habe mal testweise den FireFox unter dem virtuellen WindowsXP installiert. Es startet sich wie ein ganz normales Programm und fügt sich als Fenster in die anderen Windows 7 Fenster ein:

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Leider funktionieren diese netten Vorschauen nicht mehr. Hier ein Screenshot:

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Wenn man die virtuelle Maschine gestartet hat, kann man die virtuelle Anwendung nicht starten. Stattdessen wird folgende Meldung:

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Downloads

Mehr Informationen: http://www.microsoft.com/windows/virtual-pc/get-started.aspx
Download: http://www.microsoft.com/windows/virtual-pc/download.aspx

Windows Virtual PC ist etwa 4,6MB groß. Dieses Paket ist Voraussetzung für den virtuellen Modus.

Windows XP gibt es als Paket mit insgesamt 446MB.

Top 3 Entwickler-Tools

MSDN Deutschland veranstaltet eine Blog-Parade. Da will ich natürlich auch mitmachen. Allerdings habe auch ich mehr als 3 Lieblingstools zum Programmieren. Hier kommt nun die Top 3 meiner Entwickler-Tools:

Platz 1: Microsoft Visual Studio 2008
Visual Studio ist mein Top-Tool, weil ich mir ohne gar nicht vorstellen könnte, Software zu entwickeln 🙂
Viele Tipps&Tricks findet man im Blog von Sara Ford: http://blogs.msdn.com/saraford/ Diese Tipps hat sie auch als Buch veröffentlicht (“251 Ways to Improve Your Productivity”).

Platz 2: JetBrains ReSharper
Früher, als ich noch mit Java entwickelte, war ich fasziniert von der Eclipse IDE. Tolle Refactoring-Funktionen, Quick-Fixes & Co. Der ReSharper bringt die lange vermissten Eclipse-Funktionen in Visual Studio. Muss man einfach haben!

Platz 3: JetBrains dotTrace
Unverzichtbares Tool (Profiler) zum Aufspüren von Performance-Engpässen. Klasse!

Da ich mit weitaus mehr Tools arbeite, möchte ich diese Liste nicht vorenthalten:

Platz 4: NUnit Framework
Framework zum Testen von .NET Anwendungen.

Platz 5: Ranorex
Ranorex ist ein Toolset zum automatisierten Testen von GUI-Applikationen. Es ist ein echt gelungenes Capture-And-Replay Tool.

Platz 6: vmware WorkStation
Zum Testen (und Debuggen!) des Projekts / der Anwendung auf unterschiedlichen Betriebssystemen. Echt Klasse!

Platz 7: JetBrains TeamCity
Sehr gelungener Build-Server für Continous Integration. Macht echt Spaß, damit zu arbeiten. Früher habe ich mit CruiseControl.NET gearbeitet. Die Konfiguration ist jedoch bei TeamCity viel schöner und einfacher.

Platz 8: Reflector
Muss man glaub ich nicht mehr erklären: Toller Disassembler und Assembly-Inspector mit zahlreichen Plugins.

Platz 9: Sparx Enterprise Architect
Design-Tool für UML-Diagramme & Co.

Platz 10: Notepad++
Schneller, komfortabler Editor. Sollte eigentlich jeder installiert haben 🙂

Platz 11: WiX-Toolkit (Windows Installer XML)
Das erste OpenSource-Tool von Microsoft. Mittels XML-Definition werden MSI-Pakete inkl. Bootstrapper erzeugt. Hier gibt es ein sehr gutes Tutorial für den ersten Einstieg. Tipp: SharpDevelop bietet einen brauchbaren Editor für die UI.

Platz 12: SandCastle & SandCastle Help File Builder
Tool von Microsoft (Open Source) zum Generieren der Code-Dokumentation (beispielsweise im MSDN-Style).

Platz 13: NCover
Code-Coverage Tool. Sehr praktisches Tool zum Prüfen, ob die erstellten Tests den Code abdecken. Optional kann man auch auf PartCover (Open Source) setzen; allerdings ist es etwas unkomfortabler.

Platz 14: StyleCop & FxCop
Diese Tools analysieren den Code auf Best Practices, potentielle Sicherheitsprobleme usw. Die Regeln können auch selbst erweitert werden. Super Sache!

Platz 15: VisualSVN
Integration von Subversion in Visual Studio. Zeigt, welche Dateien sich geändert haben, Diff-Funktionalität direkt aus Visual Studio heraus, …
Sehr empfehlenswert!
BTW: Die Entwickler stellen kostenlos einen einfach zu konfigurierenden SVN-Server zur Verfügung (Visual SVN Server)